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Angehörigenarbeit im Berufsalltag - Interessenkonflikte kompetent regeln

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Die Zusammenarbeit mit und die Beratung von Angehörigen gehört in unterschiedlicher Intensität zum Arbeitsalltag im sozialen Bereich. Wenn es gelingt, mit den Angehörigen der Patienten/Kunden "an einem Strang" zu ziehen, hat dies in der Regel positive Auswirkungen auf die Befindlichkeit und Entwicklung der Patienten/Kunden und kann zudem eine Entlastung für die MitarbeiterInnen darstellen.

Was aber tun, wenn sich die Angehörigen nicht so konstruktiv und förderlich verhalten, wie es wünschenswert wäre? Wie geht man mit sich ständig beschwerenden und nörgelnden Angehörigen um? Wie verhält man sich, wenn bestimmte Angehörige immer dann eine ausführliche Beratung wünschen, wenn nun wirklich keine Zeit dafür da ist? Wie kann man reagieren, wenn sich Angehörige nicht an getroffene Absprachen halten? Wie kommt man mit Angehörigen ins Gespräch, wenn der Pati-ent/Kunde oder die Patientin/Kundin nach Besuchen psychisch labil und verstört wirkt?

Ziel dieser Fortbildung ist, dass sich die TeilnehmerInnen mit der aktiven Gestaltung der Angehörigenarbeit von der Aufnahme bis zur Entlassung der Patienten/Kunden auseinandersetzen, Gespräche mit Angehörigen ziel- und ergebnisorientiert führen und abschließen können sowie (methodische) Sicherheit im Umgang mit "schwierigen" Angehörigen erlangen.

Inhalte:

  • Gestaltung von Erstkontakten
  • ausgewählte Bereiche der Gesprächsführung
  • Umgang mit Beschwerden
  • Gestaltung von verbindlichen Vereinbarungen
  • Abgrenzungsstrategien bei Überlastung
Als Methoden kommen theoretische Inputs, kollegiale Beratung und praktische Übungen zur Anwendung.

Eigene Beispiele aus dem Berufsalltag der TeilnehmerInnen sind ausdrücklich willkommen!

Angehörigenarbeit (pdf)