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Lernorientierte Qualitätsentwicklung in Schulen (LQS)

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Mit dem Lernerorientierten Qualitätsmodell (LQS) liegt ein Qualitätsentwicklungs- und -testierungsverfahren vor, welches - angelehnt an das in Weiterbildungsorganisationen Lernerorientierte Qualitätsmodell (LQW) - nun auf die besonderen Erfordernisse der Schulen übertragen wurde. In das Zentrum einer Qualitätsentwicklung von Schulen wird von dem Modell das gestellt, was Schule wesentlich ausmacht: der Unterricht, der Lehr- Lern-Prozess, die Interaktion von Lehrenden und Lernenden.

Die Besonderheit besteht somit darin, dass der Lernprozess der Schülerinnen und Schüler Fokus und Folie aller Qualitätsbemühungen an Schulen darstellt. Insofern ist die schulindividuelle Definition von gelungenem Lernen im jeweiligen Leitbild die inhaltliche „Messlatte“ für die Qualitätsentwicklung in allen relevanten Bereichen.

Als akkredietierte Gutachterin berate ich Schulen in ihrem Qualitätsentwicklungsprozess.

Das Verfahren der Qualitätsentwicklung und –testierung nach LQS benennt konkrete Anforderungen in elf Qualitätsbereichen:

  • Leitbild und Definition gelungenen Lernens
  • Bedarfserschließung
  • Zentrale Prozesse
  • Lehr-Lern-Prozesse
  • Erziehungsprozesse
  • Evaluation der Bildungsprozesse
  • Infrastruktur
  • Führung
  • Personal
  • Steuerung von Schule
  • Externe Kooperationen
  • Strategische Entwicklungsziele
Das Verfahren kombiniert dabei Selbst- und Fremdevaluation. Die Schulen haben ein Jahr Zeit, die Anforderungen zu erfüllen und ein einem Selbstreport nachzuweisen. Ein einführender Workshop und eine der Begutachtung vorgeschaltete Visitation zum letzten Drittel des Prozesses unterstützt die Organisation bei der Erarbeitung des Selbstreports. Nach Abgabe des Selbstreports erhalten die Schulen ein Gutachten, welches sowohl prüfende als auch vor allem beratende Anteile hat. In einem Abschlussworkshop, auf dem die Gutachter/innen ihre Eindrücke in die Schulen zurückspiegeln werden strategische Entwicklungsziele für die nächste Qualitätsentwicklungsperiode vereinbart. Für die externe Evaluation sind ausgebildete und unabhängige Erst- und Zweitgutachterinnen und –gutachter zuständig. Nach Abschluss des Verfahrens erhalten die beteiligten Schulen ein Testat und ein Logo, die sie als erfolgreiche Teilnehmer des Lernorientierten Qualitätsverfahrens ausweisen. Weiterhin erhalten sie einen Teil des Netzwerkbildes eines Künstlers in Form einer Keramikfliese. Diese Fliese findet sich im Netzwerkbild im Internet wieder und eröffnet den Link zur jeweiligen Schule. Hierdurch wird eine Vernetzung der beteiligten Schulen ermöglicht und Qualität nach außen sichtbar gemacht.Die Vergleichbarkeit untereinander kombiniert das Modell mit einem Höchstmaß an schulindividueller Ausrichtung. Damit ist das Modell für alle Schulformen und sowohl für kleinere als auch große Systeme anwendbar. Weitere Informationen unter 
www.artset-lqs.de