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Lernorientierte Qualitätstestierung für Kindertagesstätten (LQK)

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Die Frage, ob das eigene Handeln als gut oder gelungen bewertet werden kann, läuft in pädagogischen Arbeitszusammenhängen ständig mit. Jede Mitarbeiterin oder jeder Mitarbeiter fragt sich, was in ihrer bzw. seiner Arbeit gelungen ist und was sie oder er besser machen könnte. Antworten darauf bleiben genauso wie die entsprechenden Konsequenzen oft der individuellen Abwägung überlassen. Mit dem Modell der Kundenorientieren Qualitätstestierung für Kindertagesstätten (LQK) hat ArtSet ein Verfahren entwickelt, welches die Frage nach gelingenden Arbeitsprozessen auf die Ebene der sozialen Dienstleistung überträgt und systematisch angeht.

Mit dem Modell der Kundenorientieren Qualitätstestierung für Kindertagesstätten (LQK) hat ArtSetâ ein Verfahren entwickelt, welches die Frage nach gelingenden Arbeitsprozessen auf die Ebene der sozialen Dienstleistung überträgt und systematisch angeht.

Im Zentrum dieses Qualitätsentwicklungsprozesses stehen die Kinder und deren Lernprozesse. Ziel ist es, die Abläufe und Verfahren in der Kindertagesstätte so zu verbessern, dass für die Kinder die bestmöglichen Lern- und Entwicklungsbedingungen geschaffen werden. Ausgangspunkt ist dabei ein innerhalb der Organisation definiertes Verständnis von gelungenem Lernen. Alle Prozesse und Leistungen der Organisation werden vor dem Hintergrund dieses gemeinsamen Verständnisses geplant und sind damit durchgehend auf die Lernenden, also die Kinder, ausgerichtet. Das Verständnis gelungenen Lernens bestimmt damit nicht nur die Gestaltung der Interaktion zwischen Kindern und Erziehern/Erzieherinnen.

Als akkreditierte Gutachterin bei ArtSet berate ich Kindertagesstätten in ihrem Qualitätsentwicklungs-prozess.

Das Verfahren der Qualitätsentwicklung und –testierung nach LQK benennt konkrete Anforderungen in elf Qualitätsbereichen:

  • Leitbild und Definition gelungenen Lernens
  • Bedarfserschließung
  • Zentrale Prozesse
  • Lehr-Lern-Prozesse
  • Entwicklungsfördernde Lernprozesse
  • Erziehungsprozesse
  • Infrastruktur
  • Führung
  • Personal
  • Steuerung der KITA (Controlling)
  • Externe Kommunikation und Kooperationen
  • Strategische Entwicklungsziele

Das Verfahren kombiniert dabei Selbst- und Fremdevaluation. Auf der Grundlage der Selbstevaluation wird ein Selbstreport geschrieben, in dem Ausgangsstand und während des Testierungsprozesses gemachte Entwicklungsschritte für jeden Qualitätsbereich festgehalten werden. Hierfür haben die Einrichtungen ein Jahr Zeit. Ein einführender Workshop unterstützt sie bei der Bearbeitung des Selbstreports. Zwei externe Gutachter untersuchen dann, ob die Kindertagesstätte die für jeden Qualitätsbereich ausgewiesenen Anforderungen erfüllt und geben im Rahmen einer Visitation umfangreiche Hinweise für weitere Qualitätsschritte. Die Einrichtungen können den Selbstreport noch einmal überarbeiten und erhalten dann ein Gutachten, welches sowohl prüfende als auch vor allem beratende Anteile hat. Auf dem Abschlussworkshop werden strategische Entwicklungsziele für die nächste Qualitätsentwicklungsperiode vereinbart. Nach Abschluss des Verfahrens erhalten die Einrichtung ein Testat, eine Netzwerkfliese und ein Logo, die sie als erfolgreiche Teilnehmer des Lernerorientierten Qualitätsverfahrens ausweist.

Weitere Informationen finden Sie unter
www.artset-lqk.de